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Spessart 2026

Bürgerverein Brunsbüttel Nord fährt in den Spessar

Die 5-Tages-Tour startete pünktlich in Brunsbüttel. Eine erste Rast wurde in Bispingen gemacht, ein Frühstück in einem schönen Gasthaus wartete auf die Reisenden. Dann ging es zügig ans Ziel: Weibersbrunn im Spessart. Im Hotel „Jägerhof“ sollte für 5 Tage die Unterkunft sein.

Am 2. Tag begrüßte ein Reiseführer die Reisenden mit dem Spruch: Kinzig, Sinn und Main rahmen unseren Spessart ein. Vorbei am „Wirtshaus im Spessart“ wurde Aschaffenburg besichtigt, das „bayerische Nizza“. Trotz leichtem Nieselregen gab es eine spannende Stadtführung mit dem Schloss Johannisburg und dem Park und Schloss Schönbusch. Im Anschluss daran war die Schneewittchenstadt Lohr das Ziel. Die Stadt hat wie kaum eine andere über die Jahrhunderte ihren Charakter erhalten und beeindruckte mit einer fantastischen Altstadt direkt am Main. Die Rückfahrt am Nachmittag versprach noch eine Überraschung: Niemand war eingeweiht, als der Bus plötzlich im tiefsten Spessart in den Wald abbog: 7 Räuber/innen warteten schon auf alle. Und nun konnte man am Räuberleben teilhaben. Es wurde gezeigt, was sie so machten: Männer festnehmen, Frauen entführen und dabei schöne Räubermusik machen. Vor den Augen der amüsierten Zuschauer spielte sich ein tolles Räuberspektakel ab. Jeder, der noch saß war froh, nicht „drangekommenn“ zu sein.

Am 3. Tag ging es nach Mespelbrunn. Zu besichtigen war die Wallfahrtskirche Hessenthal mit dem Riemenschneider Altar und das Wasserschloss Mespelbrunn, welches die Kulisse für den Film „Das Wirtshaus im Spessart“ war. Das nächste Ziel war durch das Maintal nach Miltenberg. Bei herrlichem Sonnenschein gab es für 2 Stunden eine Schifffahrt auf dem Main, für alle ein wunderbares Naturerlebnis! Im Anschluss daran ging es mit dem Bus über den Main durch den Odenwald, dann wieder durch den Spessart, der als Laubwald zum größten Teil zu 40% aus Buchen und 30% aus Eichenwald besteht und sich zum Teil im Freistaat Bayern und in Hessen befindet.

Am 4. Tag war Würzburg das Ziel. Dass lt. der Stadtführerin in Würzburg „Jeder Stein eine Geschichte erzählen könnte“ merkte man bei der zweistündigen Stadtführung. Die prächtige Residenz, die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt, die malerische Alte Brücke und die historische Altstadt wurden besucht und faszinierende Geschichten und Anekdoten machten alles sehr kurzweilig. Leider regnete es, und im Anschluss ging es zurück ins Hotel.
Die Rückreise mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ging am 5. Tag harmonisch zu Ende.